Hochwasserschutz Sihl, Zürichsee und Limmat

27.10.2017 - Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat beschlossen, zum langfristigen Schutz gegen Extremhochwasser der Sihl den Entlastungsstollen zwischen Langnau am Albis und Thalwil weiter zu projektieren. Zur Wahl stand auch eine Hochwasserableitung aus dem Sihlsee in den oberen Zürichsee durch die Druckleitung des Etzel-Pumpspeicherkraftwerks (Kombilösung Energie). Diese Variante wird nicht weiterverfolgt. Der zwei Kilometer lange Stollen zwischen Langnau am Albis und Thalwil soll Hochwasserspitzen der Sihl in den Zürichsee überleiten und so das untere Sihltal und Zürich schützen. Er würde rund 130 Millionen Franken kosten und wäre frühestens 2023 fertiggestellt.

Bereits im April 2017 hatten sich die SBB dazu entschlossen, aus wirtschaftlichen und ökologischen Gründen auf einen Ausbau des Pumpspeicherkraftwerks am Sihlsee zu verzichten, die Kapazität bei der heutigen Leistung von 134 Megawatt zu belassen und lediglich die bestehenden Anlagen zu modernisieren. Mit dem heutigen Entscheid des Regierungsrates des Kantons Zürich für die Favorisierung des Entlastungsstollens Thalwil für den Hochwasserschutz ist auch der Bau eines grösseren Druckstollens für die Wasserableitung aus dem Sihlsee in den Zürichsee im Hochwasserfall vom Tisch.
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